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Erstattungszinsen zur Gewerbesteuer als steuerpflichtige Betriebseinnahme

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass Zinsen, die ein Unternehmen für die Erstattung zu viel gezahlter Gewerbesteuer erhält, als steuerpflichtige Betriebseinnahmen zu behandeln sind. Diese Zinsen müssen im Rahmen der Gewinnermittlung versteuert werden, auch wenn Nachzahlungszinsen für die Gewerbesteuer nicht als Betriebsausgaben abgezogen werden dürfen.

Hintergrund
Im entschiedenen Fall war eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) im Bereich Unternehmensberatung und Insolvenzverwaltung tätig. Sie […]

Erstattungszinsen zur Gewerbesteuer als steuerpflichtige Betriebseinnahme2026-03-05T09:06:39+01:00

Stellplatzkosten und geldwerter Vorteil beim Firmenwagen

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass Kosten, die Arbeitnehmer für einen Stellplatz oder eine Garage selbst tragen, den geldwerten Vorteil aus der privaten Nutzung eines Firmenwagens nicht mindern. Die Überlassung eines Stellplatzes ist ein eigenständiger Vorteil und wird steuerlich getrennt vom Firmenwagen behandelt.

Hintergrund
Arbeitgeber stellen ihren Mitarbeitern häufig Firmenwagen zur Verfügung, die auch privat genutzt werden dürfen. Für diese private Nutzung […]

Stellplatzkosten und geldwerter Vorteil beim Firmenwagen2026-03-05T08:58:35+01:00

Verfassungsmäßigkeit des neues Bewertungsrechts nach dem Grundsteuer-Bundesmodell

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass das neue Bewertungsrecht für die Grundsteuer nach dem Bundesmodell verfassungsgemäß ist. Die Berechnung des Grundsteuerwerts, insbesondere für vermietete Wohnungen, entspricht den gesetzlichen Vorgaben und überschreitet nicht die verfassungsrechtlichen Grenzen. Die Regelungen berücksichtigen typische Gegebenheiten und ermöglichen eine sachgerechte Bewertung.

Hintergrund
Der Kläger besaß eine vermietete Eigentumswohnung mit 58,17 m² Wohnfläche in einem Mehrfamilienhaus, das vor 1949 […]

Verfassungsmäßigkeit des neues Bewertungsrechts nach dem Grundsteuer-Bundesmodell2026-03-05T08:46:59+01:00

Rückforderung der Energiepreispauschale

Das Finanzgericht Münster hat entschieden, dass eine zu Unrecht gewährte Energiepreispauschale nicht vom Arbeitgeber, sondern vom Arbeitnehmer zurückzufordern ist, wenn der Arbeitgeber die Auszahlung nach den gesetzlichen Vorgaben vorgenommen hat.

Hintergrund
Im Streitfall hatte ein Arbeitgeber im Jahr 2022 die Energiepreispauschale in Höhe von jeweils 300 EUR an seine Arbeitnehmer ausgezahlt und diese Beträge – wie gesetzlich vorgesehen – mit der Lohnsteuer […]

Rückforderung der Energiepreispauschale2026-03-05T08:43:41+01:00

Besteuerung laufender Einnahmen aus einer Mitarbeiterbeteiligung

Die Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) klärt, wie laufende Einnahmen aus einer sog. typisch stillen Beteiligung eines Arbeitnehmers am Arbeitgeber-Unternehmen steuerlich zu behandeln sind. Der BFH stellt klar: Diese Einnahmen gelten grundsätzlich als Einkünfte aus Kapitalvermögen und nicht als Arbeitslohn.

Hintergrund
Ein Arbeitnehmer war bei einer GmbH angestellt und gleichzeitig an dieser GmbH als typisch stiller Gesellschafter beteiligt. Das bedeutet, er hat Geld […]

Besteuerung laufender Einnahmen aus einer Mitarbeiterbeteiligung2026-03-05T08:36:45+01:00

Gebäudeabschreibung: Finanzverwaltung gibt starre Nachweispflichten auf

Die Finanzverwaltung hat ihre bisherige Haltung zur Abschreibung von Gebäuden bei einer kürzeren tatsächlichen Nutzungsdauer deutlich gelockert. Künftig können Sie flexibler und mit verschiedenen Methoden nachweisen, dass ein Gebäude schneller an Wert verliert als gesetzlich unterstellt. Damit wird eine wichtige Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) nun umgesetzt.

Was hat sich geändert?

Bisher galt:
Wer eine kürzere Nutzungsdauer für ein Gebäude geltend machen wollte, musste […]

Gebäudeabschreibung: Finanzverwaltung gibt starre Nachweispflichten auf2026-01-26T16:33:42+01:00

Mindestlohn und Firmenwagen: Neue Entscheidung des Bundessozialgerichts

Das Bundessozialgericht (BSG) hat eine wichtige Grundsatzentscheidung zum gesetzlichen Mindestlohn getroffen, die für viele Arbeitgeber von Bedeutung ist: Sachleistungen – insbesondere ein Firmenwagen zur Privatnutzung – können den gesetzlichen Mindestlohn nicht ersetzen.

Was bedeutet das?

Der Mindestlohn muss zwingend in Geld ausgezahlt werden. Wird er nur teilweise oder gar nicht als Geldbetrag geleistet, sind dennoch Sozialversicherungsbeiträge auf den vollständigen Mindestlohn zu entrichten […]

Mindestlohn und Firmenwagen: Neue Entscheidung des Bundessozialgerichts2026-01-26T16:30:12+01:00

Bewirtungsaufwendungen: Regeln im Zusammenhang mit E-Rechnungen

Die Finanzverwaltung hat die Voraussetzungen für den Betriebsausgabenabzug von Bewirtungskosten aktualisiert – insbesondere im Hinblick auf die ab 2025 verpflichtende E‑Rechnung im B2B‑Bereich. Für Unternehmen ist wichtig: Die grundsätzlichen Nachweispflichten bleiben bestehen, werden aber um digitale Anforderungen ergänzt.

Rechnungsanforderungen im Überblick

Kleinbetragsrechnungen bis 250 EUR

Erforderlich sind:

  • Name und Anschrift des Restaurants
  • Ausstellungsdatum
  • Leistungsbeschreibung (z. B. „Speisen und Getränke“)
  • Leistungszeitpunkt
  • Rechnungsbetrag

Rechnungen über 250 EUR

Zusätzlich notwendig:

  • Steuernummer […]
Bewirtungsaufwendungen: Regeln im Zusammenhang mit E-Rechnungen2026-01-26T16:30:03+01:00

Neue steuerliche Meldepflichten für Kryptodienstleister ab 2026

Neue steuerliche Meldepflichten für Kryptodienstleister ab 2026

Mit dem neuen Kryptowerte‑Steuertransparenzgesetz (KStTG) schafft der Gesetzgeber erstmals eine umfassende steuerliche Meldepflicht für Anbieter von Dienstleistungen rund um digitale Vermögenswerte. Ziel ist es, Transparenz über Transaktionen mit Kryptowerten zu schaffen – ein Bereich, der bislang nur eingeschränkt nachvollziehbar war.

Was bedeutet das für den Kryptomarkt?

Ab dem 1. Januar 2026 müssen Anbieter von Kryptowerte‑Dienstleistungen jährlich […]

Neue steuerliche Meldepflichten für Kryptodienstleister ab 20262026-01-26T16:29:55+01:00

Höhere Bruttolistenpreisgrenze für Elektro-Dienstwagen ab 1. Juli 2025

Ab dem 1. Juli 2025 wird die steuerliche Förderung für elektrisch betriebene Firmenwagen deutlich ausgeweitet. Die Bruttolistenpreisgrenze für die Anwendung der günstigen 0,25‑%‑Methode steigt von bisher 70.000 EUR auf 100.000 EUR. Damit profitieren künftig auch höherpreisige E‑Fahrzeuge von der attraktiven Dienstwagenbesteuerung.

Was ändert sich ab dem 1.7.2025?

  • Neue Bruttolistenpreisgrenze:
    Für reine Elektrofahrzeuge gilt künftig ein Grenzwert von 100.000 EUR für die Anwendung […]
Höhere Bruttolistenpreisgrenze für Elektro-Dienstwagen ab 1. Juli 20252026-01-26T16:29:46+01:00
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